Jobs News

Als Schreiner in die Selbstständigkeit starten – Tipps für die richtige Vorgehensweise

Freitag, 03. November 2017 14:17

Als Schreiner in die Selbstständigkeit starten – Tipps für die richtige Vorgehensweise

Der Schreiner hat einen traditionellen handwerklichen Beruf. Er baut Möbel, stellt Inneneinrichtungen her und fertigt Türen und Fenster. Wer sich als Schreiner den Traum von der Selbstständigkeit erfüllen möchte, muss jedoch viele Dinge beachten.

Ein Meisterbrief ist die Grundvoraussetzung

Der Schreinerberuf ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Das heißt, dass es nicht möglich ist, ohne fundierte Ausbildung eine Schreinerei zu gründen. Dabei besteht die Meisterpflicht, was bedeutet, dass es ohne Meisterbrief nicht erlaubt ist, in die Selbstständigkeit zu starten. Dabei gelten die folgenden zwei Ausnahmen:

1. Es wird ein Schreiner- oder Tischlermeister angestellt, der die Leitung des Betriebs übernimmt.
2. Die Altgesellenregelung kann genutzt werden.

Dank der zweiten Ausnahmeregelung haben also auch Schreiner ohne Meisterbrief, die bereits seit mindestens sechs Jahren in dem Beruf tätig sind und insgesamt vier Jahre davon in leitender Funktion gearbeitet haben, die Möglichkeit sich selbstständig zu machen.

Mit einem guten Businessplan finanzielle Zuschüsse sichern

Schreiner, die sich selbstständig machen wollen, müssen an viele Dinge denken. Ein guter Businessplan ist das A und O, damit man nicht den Überblick verliert. Dort wird festgehalten, welche Vorstellungen der Schreiner von seiner eigenen Schreinerei hat, was das Besondere an dem Betrieb und den eigenen Waren ist und wie der Traum von der Selbstständigkeit im Detail umgesetzt werden soll. Doch nicht nur zur eigenen Orientierung ist der Businessplan wichtig, sondern auch für die erforderliche Finanzierung. Jeder selbstständige Schreiner benötigt Kapital. Eine eigene Werkstatt mit den benötigten Maschinen und Werkzeugen kostet in der Regel einen sechsstelligen Betrag. Dementsprechend brauchen selbstständige Schreiner oft Investoren und Kreditgeber, die sich nur mit einem Businessplan überzeugen lassen. Auch, um spezielle Fördermittel für das Handwerk zu beantragen, ist ein solcher Businessplan notwendig. Das gilt für staatliche Zuschüsse ebenso wie für private Anbieter.

Welche Formalitäten sind wichtig?

Darüber hinaus gibt es ein paar Formalitäten, die berücksichtigt werden müssen. So ist zum Beispiel eine Eintragung in die Handwerksrolle ebenso erforderlich wie eine Gewerbeanmeldung. Das Schreinerhandwerk ist zulassungspflichtig, weshalb die Schreinerei bei der zuständigen Handwerkskammer eingetragen werden muss. Daraufhin erhält man eine Bestätigung, mit der das Gewerbe beim Ordnungsamt der Gemeinde angemeldet wird. Sie wird automatisch die zuständige Berufsgenossenschaft sowie das Finanzamt informieren. Auch in puncto Versicherung gibt es einige Dinge zu beachten. So sind selbstständige Schreiner beispielsweise dazu verpflichtet, der gesetzlichen Rentenversicherung beizutreten. Auch eine Krankenversicherung muss abgeschlossen werden. Wichtig sind auch die persönliche Risikovorsorge und ein umfassender gewerblicher Schutz für die Schreinerei. Die Betriebshaftpflicht ist unverzichtbar, aber auch eine Inhaltsversicherung zum Schutz der Werkzeuge und des Inventars sollte abgeschlossen werden. Wer auch teure Arbeitsmaschinen besitzt, ist darüber hinaus mit einer Maschinenbruchversicherung gut beraten.

Selbstständige Schreiner: Mit cleverem Marketing auf sich aufmerksam machen

Wer den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, muss das Interesse der Öffentlichkeit auf sich und seine Produkte ziehen, da der Umsatz andernfalls auf der Strecke bleibt. Das klappt zum Beispiel, indem Flyer verteilt werden oder ein Tag der offenen Tür angeboten wird. Auch die Chancen des Online-Marketings sollten nicht ungenutzt bleiben. Wer einen eigenen Onlineshop hat, kann beispielsweise Partner beim Möbelportal Livingo.de werden. Mit verschiedenen TV-Kampagnen und einem effizienten Online-Marketing trägt das bekannte Möbel- und Einrichtungsportal dazu bei, die Bekanntheit kleinerer Onlineshops zu erhöhen. Jeder selbstständige Schreiner sollte eine professionelle Website besitzen, die sozialen Medien wie Facebook und Twitter nutzen und ein Instagram-Profil anlegen, um Bilder der eigenen Holzarbeiten mit einem breiten Publikum zu teilen. Neue Kunden lassen sich in der Regel auch gut über Verkaufsportale wie eBay-Kleinanzeigen oder DaWanda gewinnen. Außerdem ist es empfehlenswert, fachspezifische Messen für Schreiner zu besuchen. Dort können selbstständige Schreiner auf besonders einfache Weise wertvolle Kontakte zu Möbelhäusern oder Innenarchitekten knüpfen.

 

Wie wird man Rohstoffhändler

Sontag, 22. Oktober 2017 09:37

Wie wird man Rohstoffhändler

Zwei Tonnen Kaffee, sieben Tonnen Zucker und 200 Schweinehälften – das klingt zu Beginn wie eine unrealistische Einkaufsliste, wobei jedoch derartige Mengen zu den normalen Größenordnungen gehören, wenn man einen Blick in die Welt des Rohstoffhandels wirft. Jedoch sollten sich Anleger nicht von den großen Zahlen und möglichen Gewinnen blenden lassen – selbst Börsenerfahrene stoßen immer wieder an ihre Grenzen, weil der Rohstoffhandel extrem komplex ist. Der Markt wird von zahlreichen Faktoren – also guten und schlechten Ernten, Viehkrankheiten oder Naturkatastrophen – positiv und auch negativ beeinflusst. Aus diesem Grund kommt es immer wieder zu extremen Preisschwankungen. Genau deshalb sollten Anfänger auch besonders vorsichtig sein, wenn sie sich für den Rohstoffhandel interessieren.

 

Der Rohstoffhandel

Entscheidet sich der Anleger für den Rohstoffhandel, so investiert er sein Geld in Energie- oder Agrarprodukte, in Edel- oder auch in Nichtedelmetalle. Die Auswahl ist enorm. Ob Zucker, Kaffee, Öl, Gold, Kupfer, Mastvieh – der Anleger hat also die Qual der Wahl. Problematisch ist natürlich die Tatsache, dass es sich um einen komplizierten und auch unkalkulierbaren Markt handelt, wobei derartige Eigenschaften natürlich besonders interessant für erfahrene Anleger sind. Schlussendlich werden Rohstoffe immer benötigt. Das ist für viele Anleger auch ein Grund, warum sie ihr Vermögen in Rohstoffe anlegen. Zu Beginn sollte die Frage geklärt werden, ob das Geld in eine direkte oder indirekte Anlage investiert werden soll. Entscheidet sich der Anleger für den direkten Kauf, so erwirbt er Goldbarren oder schließt Terminkontrakte über Rohstoffe ab. Entscheidet sich der Anleger für eine indirekte Anlage, so investiert er sein Geld in die Rohstoffaktien der Rohstoffproduzenten. Natürlich können aber auch ETCs oder Zertifikate erworben werden. Selbstverständlich können die Anleger diverse Rohstoffe auch physisch erwerben. Dabei handelt es sich aber nur um eine theoretische Möglichkeit, da in der Regel nicht genügend Platz zur Verfügung steht, damit die Rohstoffe auch gelagert werden können.

 

Die Vor- und Nachteile

Die verschiedenen Handelsplätze spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die wichtigsten Rohstoffbörsen befinden sich in London ("London Metal Exchange – LME"), Chicago ("Chicago Board of Trade – CBOT) und in New York ("New York Mercantile Exchange – NYMEX"). Zu beachten ist, dass der Rohstoffhandel – wie auch alle anderen Anlageformen – Vor- und auch Nachteile hat. Das wohl größte Risiko? Die Unkalkulierbarkeit der eigenen Anlage. Einerseits kann die Nachfrage stark schwanken, andererseits gibt es auch Faktoren, die nicht kontrolliert oder vorhergesagt werden können. Die Entwicklung des einzelnen Rohstoffpreises ist daher nur sehr schwer einzuschätzen. So hängt der Getreidepreis von den klimatischen Bedingungen und vom Wetter ab. Spielt das Wetter nicht mit, so kommt es zu Missernten – weniger Produkte stehen zur Verfügung, sodass diese in weiterer Folge auch teurer werden. Wer hier auf sinkende Getreidepreise gesetzt hat, muss in weiterer Folge mit Verlusten rechnen. Die Entwicklung kann aber auch in die andere Richtung gehen, sodass höhere Getreidepreise auch höhere Gewinne möglich machen. Der Markt wird auch durch die attraktiven Renditechancen interessant. Die unkalkulierbaren Faktoren können sich natürlich auch als Vorteil erweisen. Genau deshalb sollten sich in jedem Depot auch Rohstoffe befinden, die – so die Experten – ein "interessantes Teilelement" einer Gesamtanlage darstellen.

Sollten Anfänger ihr Geld in Rohstoffe investieren?

In der Regel kann jeder Anleger sein Geld in Rohstoffe investieren. Jedoch ist es wichtig, dass sich der Anleger im Vorfeld bewusst wird, dass es sich um einen äußerst spekulativen Markt handelt. Auch der traditionelle Terminhandel ist extrem risikoreich, sodass keinesfalls hohe Summen investiert werden sollten. Zudem gilt, wie auch bei jeder anderen Anlage, dass im Vorfeld auch Informationen eingeholt werden müssen. Nur dann, wenn man auch weiß, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Faktoren haben, sollte man sein Geld in Rohstoffe investieren.

 

Als Dealer am Tisch bei Poker und Blackjack

Sontag, 08. Oktober 2017 20:52

Als Dealer am Tisch bei Poker und Blackjack

Der Dealer oder der Croupier ist eine entscheidende Person bei vielen Glücksspielen. Beim Kartenspielen, die man aus dem Casino kennt, zum Beispiel beim Poker oder beim Blackjack, hat der Dealer eine sehr wichtige Funktion. Er verteilt die Karten und agiert zugleich als eine Art Schiedsrichter. Der Dealer sorgt zum Beispiel dafür, dass die Einsätze richtig platziert werden, anschließend ist er für das richtige Mischen der Karten verantwortlich und muss dann am Ende der Runde die Gewinne an die einzelnen Spieler – oder an den Gewinner einer Runde beim Poker – verteilen. Der Job erfordert also gute Nerven und vor allem ein Höchstmaß an Konzentration.

Live Dealer auch im Internet

Mittlerweile gibt es sogar im Internet Spiele, bei denen die Teilnehmer nicht gegen einen vom Computer gesteuerten Zufallsgenerator antreten, sondern gegen einen echten Dealer. Viele Portale, zum Beispiel das Jackpot City Online Casino, bieten als Alternative zu den normalen Spielen auch ein sogenanntes Live Casino. Dabei haben die Spieler die Möglichkeit, dem Dealer über einen Videostream auf die Finger zu schauen, während sie von zu Hause aus an einem virtuellen Tisch ihre Einsätze platzieren. Über eine Chatfunktion kann man im Live Casino sogar mit dem Dealer oder mit den anderen Spielern am gleichen Tisch interagieren.

 
Bildquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Shuffling

Helfer und Schiedsrichter

Sowohl online als auch offline ist der Dealer besonders beim Poker in mehreren Rollen gleichzeitig aktiv. Zum einen muss der Dealer als Spielleiter für eine Reihe von Menschen sein, die am gleichen Tisch Poker gegeneinander spielen wollen. In dieser Funktion achtet der Dealer darauf, dass die Regeln eingehalten werden und dass sich alle Spieler am Tisch an die Etikette halten, die gerade beim Spielen im Saal eines Casinos eine wichtige Rolle spielt. Anders als etwa beim Blackjack nimmt der Spieler jedoch nicht selbst am Spiel teil, er muss vielmehr darauf achten, dass alle Spieler die richtigen Einsätze vornehmen und dass es nicht zu Unregelmäßigkeiten kommt.

Einbinden der Spieler

Natürlich ist ein guter Dealer beim Poker nicht nur ein strenger Aufpasser. Zugleich soll er dafür sorgen, dass sich die Spieler am Tisch gut betreut fühlen und gerne aktiv sind. Gerade bei großen Turnieren wie der World Series of Poker ist das ein wichtiger Aspekt, schließlich müssen auch die Spieler über viele Stunden hinweg an verschiedenen Stunden konzentriert agieren. Ein wenig Abwechslung, die jedoch nicht zu sehr ablenken darf, ist in solch einer Situation sehr wichtig. Auf diese Weise kann man den Stress eines solchen Turniers als Teilnehmer besser verarbeiten und nimmt auch in Zukunft gerne wieder an einer ähnlichen Veranstaltung teil.

Meisterschaften für Dealer

Turniere werden natürlich nicht nur für Poker- oder Blackjackspieler abgehalten. Auch die Croupiers und Dealer messen sich bei eigenen Turnieren. Dort wird ermittelt, wer in verschiedenen Disziplinen die Nase vorn hat. So muss man zum Beispiel Geschick im Umgang mit Karten und Chips beweisen, gut im Kopfrechnen sein und zugleich die Gäste unterhalten. Wer solche Fähigkeiten mitbringt, kann sich als Croupier oder Dealer auf eine tolle Karriere im Casino freuen und sicher viele Trinkgelder kassieren.

 

Als Croupier oder Croupière arbeiten

Donnerstag, 14. September 2017 17:03

Als Croupier oder Croupière arbeiten

Wer schon mal ein landbasiertes Spielcasino besucht hat, wird sich in der Regel auch an das zurückhaltende, freundliche aber auch bestimmte Auftreten der Croupiers oder Croupières (die weibliche Form, erfreulicherweise arbeiten auch immer mehr Frauen als "Spieltisch-Managerin") erinnern. Diese Angestellten sorgen für einen angenehmen, stimmungsvollen, rechtlich einwandfreien und fairen Ablauf des Spielbetriebs, können im Zweifel aber auch dezent für Ordnung am Tisch sorgen, bevor der Sicherheitsdienst vor Ort ist.

Tatsächlich gibt es keinen offiziellen Ausbildungs- oder Studiengang "Croupier/Croupière", die Casinos bilden ihren Nachwuchs somit entweder selber aus und können ihre individuellen Ansprüche oder Vorgehensweisen direkt vermitteln oder schicken die Kandidaten und Kandidatinnen an privatwirtschaftlich betriebene Casino-Schulen. Der Vorteil: Die Ausbildung nimmt üblicherweise nicht mehr als zwei bis acht Monate in Anspruch, Nachteil: man erhält keinen staatlich anerkannten Abschluss.

Je nach Arbeitgeber arbeiten Croupiers und Croupières in Voll- oder Teilzeit, gerade bei Studierenden ist diese Tätigkeit als Nebenjob sehr beliebt. Dafür müssen aber auch unwirtliche Arbeitszeiten und ungewöhnliche Entlohnungsmodelle in Kauf genommen werden. Es ist in einigen Spielbanken absolut üblich, dass die "Dealer" zumindest der unteren Hierarchiestufen ausschließlich durch die Trinkgelder der Gäste bezahlt werden.

 Als Croupier oder Croupière arbeiten

Bildquelle: Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Roulette)

Insofern sollte man als zukünftiger Croupier auch über Einfühlungsvermögen und psychologisches Geschick verfügen, um einen guten Eindruck bei den spendierfreudigen Gästen hinterlassen zu können. Dass sich dieser Job aber nur für Studenten der Psychologie oder Psychiatrie eignet, wäre eine völlig falsche Schlussfolgerung.

Aber auch am vergleichsweise übersichtlichen Spieltisch gibt es eine klare Ordnung, entsprechend unterscheiden sich auch die Gehälter, der monatlich entlohnten Croupiers und Croupières. Als Einsteiger, der die Jetons der Gäste platziert, nimmt man um und bei 1.500 Euro mit nach Hause (natürlich nur im übertragenen Sinn, die festen Salärs werden natürlich überwiesen), dreht man den Roulette-Kessel und bringt geschickt und möglichst lautlos die Kugel ins Spiel oder hat als Tischchef die Aufsicht über das Geschehen am massiven Glücksspielmöbel, sind schon Honorare von bis zu 3.500 Euro möglich. Die nächste Karriere-Stufe bedeutet dann schon die Verantwortung für den ganzen Saal, die mit ca. 5.000 Euro honoriert wird. Zwischen den einzelnen Positionen können aber aufgrund der vergleichsweise geringen Fluktuation der renommierten Spielbanken aber schon etliche Jahre liegen. Spielbanken lieben personelle Kontinuität, die eben auch von den besonders solventen Stammgästen sehr geschätzt wird.

Tadellose Umgangsformen sind natürlich ein wichtiges Einstellungskriterium, wer mit der U-Bahn durch die Kinderstube gerast ist, wird innerhalb der vergleichsweise kurzen Ausbildungszeit seine Defizite kaum ausgleichen können. Weiterhin sollte man zumindest Englisch oder Französisch (die bevorzugte Sprache der traditionellen Glücksspiele) soweit beherrschen, dass man sich mit dem sehr heterogen zusammengesetzten Publikum der bekannteren Häuser fließend unterhalten kann.

Neben der Tätigkeit als Croupier oder Croupière in einem "echten" Spielcasino besteht seit einiger Zeit aber auch die Möglichkeit, Top Casino Spiele in einer virtuellen Spielbank zu managen und mit den Gästen live über einen Video-Stream zu kommunizieren. Einen guten Einblick über den Alltag in einem der bekanntesten Spielbanken Deutschlands findet man auch in diesem Casino-Bericht. Unser Fazit: Croupier oder Croupière sind keine 08/15-Jobs, aber auch nicht so exotisch, wie oft vermutet wird.

Unser Fazit: Croupier oder Croupière sind keine 08/15-Jobs, aber auch nicht so exotisch, wie oft vermutet wird.
 

Perspektiven für Buchhalter

Dienstag, 28. März 2017 15:11

Buchhalter erfassen sämtliche Finanzdaten eines Unternehmens. Deshalb sind sie für jedes Unternehmen unerlässlich. Insgesamt herrscht in Deutschland aber ein Mangel an fertig ausgebildeten Buchhaltern. Deswegen ist dieser Beruf für Interessierte eine gute Wahl. Hier gibt es auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wie wird man Buchhalter?

In Deutschland existiert keine eigenständige Ausbildung zum Buchhalter. Der übliche Weg führt über eine kaufmännische Ausbildung. Hier lernt der Azubi Geschäftsfälle, wie Zahlungseingänge und -ausgänge, zu buchen und erlangt Kenntnisse in den Bereichen Bilanz- und Steuerrecht. Nach einer Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 25.000 bis 30.000 Euro. Auch viele Akademiker entscheiden sich nach dem betriebswirtschaftlichen Studium für den Job des Buchhalters. Dafür eignen sich am besten Schwerpunkte in den Bereichen Accounting, Rechnungswesen oder Controlling. Berufseinsteiger mit einem abgeschlossenen Studium können in der Regel mit einem Einstiegsgehalt von etwa 40.000 Euro rechnen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von selbstständigen Buchhaltern, die Aufgaben für mehrere kleine und mittelständische Unternehmen übernehmen. Für diese kann auch eine Buchhaltungssoftware, wie sie unter anderem Lexware anbietet, von Nutzen sein, um die verschiedenen Buchhaltungen zu regeln.

© create jobs 51 / Shutterstock

Bildinfo: © create jobs 51 / Shutterstock

Was sind die Aufgaben eines Buchhalters?

Ein Buchhalter hat die Aufgabe, alle Finanzvorgänge eines Unternehmens zu buchen. Neben den unternehmensinternen Vorschriften muss sich der Accounter auch mit rechtlichen Regelungen auskennen, denn zu seinen Aufgaben gehört es auch, Rechnungen für das Finanzamt aufzusetzen. Grundsätzlich sollte ein Buchhalter gerne und gut mit Zahlen umgehen können und zuverlässig sein. Die Aufgaben können aber auch stark variieren. Große Unternehmen beschäftigen nämlich oft eine Vielzahl an Buchhaltern. So gibt es beispielsweise

  • Debitorenbuchhaltung (für Geschäfte mit Kunden zuständig)
  • Kreditorenbuchhaltung (für Geschäfte mit Lieferanten)
  • Lohn- und Gehaltsbuchhaltung
  • Finanzbuchhaltung
  • Anlagenbuchhaltung

Weiterbildungsmöglichkeiten für Buchhalter

Grundsätzlich darf sich jeder Buchhalter nennen, denn es handelt sich dabei nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. Anders gestaltet sich das jedoch, wenn ein Buchhalter seinen Titel um Attribute wie „zertifiziert“, „geschützt“ oder „geprüft“ erweitern möchte. Dafür muss er bestimmte Weiterbildungen vorweisen. Durch sie kann nicht nur Fachwissen erweitert und vertieft werden, auch für die Karriere können sich dadurch Vorteile ergeben. Eine Weiterbildung verbessert beispielsweise die Möglichkeiten bei einer Gehaltsverhandlung, bei Beförderungsverhandlungen oder bei der Bewerbung in einem anderen Unternehmen. Informationen über mögliche Weiterbildungen gibt es unter anderem hier.

Eine besondere Weiterbildung in diesem Berufszweig ist der Bilanzbuchhalter. Er zählt zu den wichtigsten Mitarbeitern in einem Unternehmen. Seine Aufgabe ist es, die Unternehmensführung stets über die finanzielle Situation der Firma auf dem Laufenden zu halten. Dazu gehören Liquiditätsberichte oder das Erstellen von Abschlussbilanzen. Für die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter kommen in der Regel nur Mitarbeiter mit einer mehrjährigen Berufserfahrung in Frage. Internationale Unternehmen bestehen in diesem Bereich oft auch auf ein Studium.

©Uber Images / Shutterstock

Bildinfo: ©Uber Images / Shutterstock

 

Weiterbildung – Chancen nutzen

Montag, 14. November 2016 19:02

Der Arbeitsmarkt wächst stetig. Mit ihm seine Anforderungen und Qualitätsansprüche, was Mitarbeiter vor neue Herausforderungen stellt, die in erster Hinsicht eines sind – Chancen! Eine berufliche Weiterbildung erhöht dabei nicht nur die Karrieremöglichkeiten und die Aussicht auf ein besseres Gehalt, sondern wappnet die Angestellten auch in Krisenzeiten vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Das Wissen vertiefen, Möglichkeiten erweitern und neue Kompetenzen erlangen – eine Weiterbildung stärkt den eigenen Wert. Doch wie ist ein zusätzlicher Qualifikationserwerb im Betrieb geregelt und welche Finanzierungsmöglichkeiten bietet der Arbeitgeber?


Bild-Copyright: Bild-ID: #109611849| © Robert Kneschke – fotolia.com

Gerade im Alter sind Weiterbildungen essentiell. Immer neue Techniken und Methoden, sowohl im Handwerk, in der Technologie als auch im allgemeinen Wissenspool. Aber auch junge Leute sind angehalten, sich fortwährend an Weiterbildungen zu beteiligen – denn das Arbeitsleben ist ein andauernder Lernprozess für jeden Mitarbeiter. Neben der Weiterbildung kann fachorientierte Literatur das Lernen unterstützen und die Weiterbildung vertiefen. kiehl.de bietet unterstützend nicht nur kompakte Trainingsliteratur, sondern auch ausführliches Fachwissen aus sämtlichen Berufszweigen. Der Ausdruck des „ewigen Lernens“ mag erst einmal etwas beängstigend wirken. Regelmäßiges Lernen, Aneignen neuer Fähigkeiten und Steigerung des Aufgabenniveaus klingen in erster Linie nach wachsender Verantwortung und mehr Arbeit – doch die Vorteile einer Weiterbildung können tragend für die berufliche Zukunft eines jeden einzelnen sein:

  • Zusatzqualifikationen erhöhen die Chancen am Arbeitsmarkt
  • anfallende Aufgaben können besser gemeistert werden
  • Höher qualifizierte Mitarbeiter werden in Krisenzeiten nicht so schnell entlassen
  • Eine Weiterbildung passt den Mitarbeiter an das moderner werdende Arbeitswesen an
  • Weiterbildungen sind oft ein primärer Faktor für eine Beförderung
  • Einstiegsgehälter können hierdurch besser ausfallen
  • Neben der beruflichen auch positive persönliche Entwicklung
  • Persönliche Anforderungen und Ziele werden gefördert und gefestigt

Inwiefern der Arbeitgeber eine Weiterbildung von seinen Mitarbeitern verlangt, oder sich eben auch gar nicht daran beteiligt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So werden vom Arbeitgeber im Arbeitsvertrag verpflichtete Weiterbildungen auch von diesem finanziert. Allerdings verlangt nicht jeder Arbeitgeber eine regelmäßige Weiterbildung der Arbeitnehmer und muss sich in diesem Fall auch finanziell nicht daran beteiligen. Bei freiwilligen Fortbildungen, die mit der Berufstätigkeit in Zusammenhang stehen, übernehmen Arbeitgeber in der Regel die Kosten bzw. beteiligen sich an der Finanzierung.

Gilt die Weiterbildung nur dem eigenen Zweck und dem Ausbau neuer Kompetenzen, die im aktuellen Beruf keine Rolle spielen, kommt es auf den Arbeitgeber an, wie und ob eine Unterstützung erfolgt. In Deutschland bieten fast drei Viertel aller Betriebe Weiterbildungsmöglichkeiten an, allerdings räumt das Gesetzt dem Arbeitnehmer keinen grundsätzlichen Anspruch auf Weiterbildung an. Je nach Arbeitsvertrag ist eine Regelung diesbezüglich also individuell festgelegt.

 

Dienstag, 25. März 2014 18:43

Schon seit einiger Zeit fordert in Deutschland die Linkspartei im Bundestag eine schnellstmögliche Abschaffung von befristeten Beschäftigungen. Grund für diese Forderung ist die in den Augen der Linkspartei eindeutige Benachteiligung des Arbeitnehmers und die daraus resultierende Gefahr des Niedriglohnprinzips, sowie der verstärkten Zunahme von sogenannten Minijobs in den vergangenen Jahren. Minijobs, Stellen und viele Informationen finden Sie auf der Webseite Arbeitsagentur Infodienst. Arbeitsmarktforscher erteilen dieser Forderung nun jedoch eine klare Absage und fordern die Erhaltung der befristeten Beschäftigung.

Nürnberger Forscher sprechen sich für befristete Jobs aus
Wie bereits am Montag in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung berichtet wurde, widmeten sich Nürnberger Arbeitsmarktforscher konkret der Thematik befristeter Arbeitsstellen und erklären nun, basierend auf ihren Forschungsergebnissen, dass diese durchaus positive Züge mit sich bringen würden. Allem voran das Prinzip „befristete Anstellung als Sprungbrett in eine unbefristete Beschäftigung“ wird hierbei von den Arbeitsmarktforschern konkret als Grund dafür genannt, dass eine Abschaffung der befristeten Jobs in jedem Fall negativ für den deutschlandweiten Arbeitsmarkt wäre. Im Zuge dessen beruft sich die IAB auf die Daten aus über 16.000 deutschen Betrieben. Denn hier wird das Konzept der befristeten Anstellung oftmals als verlängerte Probezeit genutzt und ist die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers letztlich überzeugend, wird ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ermöglicht. Doch natürlich können die Arbeitsmarktforscher die Nachteile der befristeten Jobs nicht gänzlich von der Hand weisen. Immer wieder wird diese Beschäftigungsform durchaus auch von Arbeitgebern ausgenutzt und beinahe missbraucht. Doch dies sei laut aktueller Studiendaten nicht die Regel und somit würde eine Abschaffung von befristeten Jobs nachhaltig die deutsche Wirtschaft schwächen.

Was bedeuten die aktuellen Ereignisse für Arbeitsuchende?
Zumindest vorerst wird die Aussage der Arbeitsmarktforscher jedoch keinen direkten Einfluss auf Arbeitnehmer und Arbeitsuchende haben. Nach wie vor ist das Konzept der befristeten Anstellung in Deutschland wie auch in vielen weiteren Ländern weit verbreitet und so findet man in den verschiedensten Jobbörsen im Internet immer wieder entsprechende Stellenangebote. Jedoch könnte sich durchaus der Arbeitsmarkttrend wandeln, wenn die Linkspartei in Deutschland ihr Ziel erreicht und befristeten Jobs abgeschafft werden. Dann wird man nämlich in Jobbörsen wie Stepstone und Gigajob nur noch Festanstellungen finden. Doch bis es so weit ist, gilt für den einfachen Arbeitssuchenden nach wie vor, lieber befristet arbeiten als gar nicht arbeiten.

 

Montag, 24. Februar 2014 20:21

Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt ist durch die wachsende Bedeutung des Internets gekennzeichnet. Kaum ein Unternehmen verzichtet heute auf Web-Präsenz. Diese Entwicklung können Sie sich zu eigen machen und von den Vorteilen der Online-Jobsuche profitieren.

Stellenangebote im Internet finden und Zeit gewinnen

Modernes Internet ist schnell. Eine Stellenanzeige wird von einem Unternehmen geschaltet und ist sofort für Jobsuchende sichtbar. Spricht das Angebot Sie an, heißt es - keine Zeit verlieren, schnell handeln und den potentiellen Arbeitgeber via E-Mail oder per Telefon kontaktieren.

Papierlose Jobsuche - schnell und umweltfreundlich

Es ist kein Problem, die Bewerbungsunterlagen zu digitalisieren und dem Arbeitgeber per E-Mail zukommen zu lassen. Sie können alle relevanten Dokumente und Diplome scannen und auf Ihrer Festplatte oder einem USB-Stick als PDF-Dateien speichern. Ihr Bewerbungsschreiben können Sie ebenfalls auf dem Computer erstellen und bei Bedarf geringfügig ändern (das Datum, den Namen der Firma u.a.). Somit ist es Ihnen möglich, innerhalb von wenigen Minuten die eingeforderten Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Sie sparen Portokosten und schonen dabei die Umwelt.

Jobbörsen nutzen und selbst aktiv werden

Bei den Online-Jobbörsen können Sie Hunderte aktuelle Stellenangebote finden. Auf der Suche nach Ihrem neuen Arbeitsplatz können Sie entweder auf Jobbörsen mit einem breiten Profil oder auf regionale oder branchenspezifische Jobbörsen zugreifen. Die meisten Jobbörsen bieten Ihnen auch die Möglichkeit, ein Profil anzulegen. Je anspruchsvoller ein Profil gestaltet ist, desto mehr Chancen haben Sie, interessante Stellenangebote zu erhalten. Selbstverständlich können Sie auch gezielt nach einem Arbeitsplatz in einem Unternehmen suchen, denn so gut wie alle größeren Firmen führen auf ihrer Homepage eine Rubrik "Stellenangebote".

Kostengünstig zum Traumjob

Der große Vorteil der Online-Jobsuche sind die geringen Kosten. Sie sparen nicht nur Porto, sondern auch Papier und Druckertoner, denn Sie müssen kaum ein Dokument ausdrucken. Außerdem entfallen Kosten für eine Tageszeitung. Registrierung auf den Jobbörsen ist in der Regel ebenfalls kostenlos.

Zügig wichtige Informationen beschaffen

Wenn eines der Stellenangebote Sie anspricht, dann gilt es - sich bewerben. Es muss nicht nur schnell, sondern auch richtig geschehen. Im Internet finden Sie eine Menge Informationen darüber, wie ein Bewerbungsschreiben auszusehen hat und auch wie der Erstkontakt zum möglichen Arbeitgeber verlaufen soll. Außerdem sind online zahlreiche Angaben zur Firma zu finden: Sie können bei dem Vorstellungsgespräch damit glänzen. Selbstverständlich können Sie im Internet auch erfahren, wie Sie sich am besten bei einem solchen Gespräch zu verhalten haben.

Die Online-Jobsuche bietet viele Vorteile, vor allem spart sie Zeit und Geld.

 

Dienstag, 15. Oktober 2013 21:58

Das Kleider Leute machen galt nicht nur früher sondern ist heute immer noch ein Thema. Wer einen neuen Job startet egal ob Büro oder Handwerk braucht Berufsbekleidung. Jeder Berufszweig hat unterschiedliche Farben, Formen und Anforderung an die Berufsbekleidung. So ist im medizinischen Bereich eher weiße Kleidung angesagt, im handwerklichen Bereich blau oder grün und im Strassenbau dominieren grelle Signalfarben. Aber neben den Farben soll eine Berufsbekleidung den täglichen Anforderungen standhalten. Hohe Strapazierfähigkeit mit angenehmen Tragekomfort sind wichtig. Ebenso Haltbarkeit und modische Optik. Wählen Sie deshalb für Ihre Berufsausstattung bei neuen Jobs die passenden Arbeitskleidung. Noch nie war es einfacher in einem handwerlichen oder medzinischen Beruf ordentlich und korrekt gekleidet zu sein.
 

Dienstag, 15. Oktober 2013 21:58

Kredite auch in schwierigen Fällen von kred.de
 

Trotz Krise und entgegen dem bundesweiten Trend hält sich im Norden die Zahl der Zeitarbeiter. Dies geschieht zwar auf geringem Niveau, aber es werden sogar neue Jobs angeboten. In Schleswig-Holstein sind bei den Arbeitsagenturen fast 1000 neue Jobs gemeldet worden. In Hamburg sind es sogar 2.100 offene Stellen in der Zeitarbeit. Auf job suche?

 

Als Jobsuchender, besonders in Management, Prokurist oder Geschäftsführer Positionen macht es zwingend Sinn sich einen Handelsregisterauszug des evtl. neuen Arbeitgebers zu besorgen. In einem Handelsregisterauszug online findet man interessante Fakten über das Unternehmen. Wer ist Geschäftsführer, wer Gesellschafter, wie lange besteht das Unternehmen, wie hoch sind die Einlagen.